informelles radio

Rezeptur:
Man nehme 3 Stereo Radios. Jedes Radio wird auf einen anderen Sender eingestellt:

1.Radio: Ö1     link zur Ö1 Kunstradiowebseite
2.Radio: fm4
3.Radio: ein freies Radio

(orange94,0 in wien, radio helsinki 92,6 in Graz, radio freirad 105,9 in Innsbruck, FRS freies radio im salzkammergut, MiRa Campusradio 94,4 in St.Pölten, Freies radio B138 90,4 in Krems und Radiofrabrik 107,5 in Salzburg)

Man verteile die 3 Radios im Raum und lausche.

gemeinsam mit Klaus Filip
TeilnehmerInnen / Foto credits: Bloom Mara, Gyolcs Daniel, Hurtl Mathias, Knierzinger Joa, Linhardt Hans Peter, Mone Miriam, Muik Johannes, Perschy Jan, Salzmann Karl, Stumreich Kathrin, Wöß Viktoria, Zenk Conny

Eine Straßenbahn wird zum Ausstellungsraum, dessen Bewegung als Verweis auf 12 zeitbasierte Arbeiten, die im Inneren von Studierenden der Abteilung Digitale Kunst aufgebaut sind, dient. Die Stationen bei denen das Publikum ein- und aussteigen kann, gliedern die Fahrt in zeitliche Abschnitte. Abgebildet wird diese performative Ausstellung durch 6 akustische Perspektiven die live via Radio übertragen werden. DIe 6 Mikrophonen waren gleichmäszig entlang der Länge der Strassenbahn im Inneren der Wagone aufgestellt.
Bei jeder Station rückten sie eine Position vorwärts wobei das vorderste Mikrophon vorne ausstieg und hinten wieder einstieg. Durch die Bewegungen von 6 Mikrophonen im Ausstellungsraum wurde das Hörbare der ausgestellten Arbeiten als Material für eine zeitbasierte Raum- Dekonstruktion in einer Radio-Mehrkanalinstallation erlebbar. Im privaten Raum der RadiohörerInnen wird das Aufspannen einer multiperspektivischen Hörsituation gefordert. Die Ausstellung bewegt sich entlang der Radios.

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